So langsam erwache ich wieder aus meinem Dauerschlaf, der wegen dieser brutalen Hitze ausgelöst worden ist. Ein Dornröschen in Indien. Ich hätte nicht gedacht, daß die Temperaturen über die 35 Grad mich so fertig machen würden. Da hilft nichts, muß mich wohl daran anpassen. Dementsprechend sieht mein Tagesablauf aus: um halb acht klingelt der Wecker, zwanzig Minuten Meditation, erste kalte Dusche (leider gibt es keine eiskalte Dusche), um acht zur Ayurvedakur (kurzes Ärztegespräch, danach eine eindreiviertelstunde Massage mit herrlichen Ölen), gegen zehn gibt es Frühstück (Reispfannekuchen mit Obst), danach kurze Entspannungsphase, zweite kalte Dusche, um elf zum Pool unter Palmen im Schatten (wenigstens sorgen diese für ein bißchen Brise), zwischendurch frischgepresster Obstsaft (Mango, Papaya und Ananas), gegen zwei meine dritte kalte Dusche, Mittagessen (sehr light, da ich kaum Hunger habe), anschließend Tagebucheintrag und/oder Blogeintrag, um halbvier eine Siesta im meinem kalt- klimatisierten Häuschen, gegen fünf meine vierte kalte Dusche, Spaziergang durch den Garten (auf Yoga verzichte ich noch, da ich dahin zerschmelzen würde), kurzes Powernickerchen, gegen sieben meine fünfte kalte Dusche, halb acht Abendessen anschließend zur Lobby um Internet zu nutzen (da gibt es nämlich WiFi), gegen neun sechste kalte Dusche und anschließend ins Bett. Erfahrungshalber kann ich sagen, daß sich so gegen den fünften Tag der Körper sich an die Hitze gewöhnt hat. Jedenfalls geniesse ich meinen Aufenthalt, es ist einfach herrlich!
Euch, die sich im kalten Europa oder Nordamerika befinden, schicke einen dicken und heißen Sonnenstrahl rüber (kaum zu glauben, daß ich vergangenen Montag in NYC vor Kälte gebibbert habe).
Namaste!
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